🟥 Wetzlarer Nachrichten – Juniausgabe 2026
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Liebe Leserinnen und Leser,
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diese Ausgabe der Wetzlarer Nachrichten steht im Zeichen des Übergangs – und des Aufbruchs. Kaum eine Zeit verdeutlicht so eindrucksvoll, wie sehr Kontinuität und Veränderung zusammengehören.
Mit dem Abschied von Udo Volck, der über vier Jahrzehnte die politische Kultur unserer Stadt geprägt hat, endet ein Kapitel, das in Hessen seinesgleichen sucht. „Klar, unaufgeregt, respektvoll und immer wieder mit einer Prise Humor“ – so beschreibt die Zeitung seine Art der Führung. Diese Haltung hat Wetzlar gutgetan. Sie erinnert uns daran, dass Demokratie von Menschen lebt, die Verantwortung übernehmen, ohne sich selbst in den Mittelpunkt zu stellen.
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Gleichzeitig beginnt eine neue politische Phase: Die Kommunalwahl 2026 hat die Kräfteverhältnisse verschoben, und SPD und CDU haben sich auf eine Koalition verständigt, die Stabilität und Pragmatismus verspricht. Das ist kein Selbstläufer, sondern ein Auftrag. Ein Auftrag, den Blick nach vorn zu richten – auf das, was unsere Stadt in den kommenden Jahren braucht: Verlässlichkeit, soziale Balance und Mut zur Gestaltung.
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Mut, der sich bereits zeigt: Die Eröffnung des Naturerlebnisbads Domblick ist ein Beispiel dafür, wie Bürgerbeteiligung, nachhaltige Planung und politischer Wille zusammenwirken können. Während anderswo Freibäder schließen, entsteht in Wetzlar ein Ort, der Gemeinschaft, Bewegung und Erholung verbindet. Ein Ort, der zeigt, was möglich ist, wenn Politik nicht verwaltet, sondern gestaltet.
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Gleichzeitig erleben wir, wie sehr wirtschaftliche Veränderungen unsere Region herausfordern. Die Schließungen bei Conti und Buderus haben Spuren hinterlassen. Doch die 1.-Mai-Kundgebung hat deutlich gemacht: Wetzlar ist und bleibt eine Stadt der Arbeit. Über 32.000 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze sind nicht nur eine Zahl – sie sind das Rückgrat unserer Zukunft. Und sie verdienen Respekt, Schutz und Perspektiven.
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Diese Ausgabe zeigt: Unsere Stadt steht nicht still. Sie erinnert, würdigt, diskutiert – und sie bewegt sich. Mit neuen politischen Konstellationen, mit starken Vereinen, mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern, mit Partnerschaften wie jener zu Schepetiwka, die in Zeiten globaler Unsicherheit ein Zeichen der Solidarität setzen.
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Wetzlar bleibt eine Stadt, die zusammenhält. Eine Stadt, die gestaltet. Eine Stadt, die sich weiterentwickelt – mit Ihnen allen.
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Wir wĂĽnschen Ihnen eine anregende LektĂĽre und einen Sommer voller guter Begegnungen.
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Herzliche GrĂĽĂźe
Ihre Redaktion der Wetzlarer Nachrichten