Abschied von verdienten Mitgliedern des Parlaments

Mit Beginn der neuen Legislaturperiode hieß es in den Reihen der Wetzlarer SPD auch Abschiednehmen von vier langjährigen Fraktionsmitgliedern.

 

Fraktionsvorsitzende Sandra Ihne-Köneke bedankte sich bei Kemal Yüksel für seinen engagierten Einsatz seit 2009. Durch seine ruhige und ausgleichende Art habe er oft zum Gelingen beigetragen. Sie lobte seinen langen Einsatz für die Partei, den er trotz beruflicher Verpflichtungen stets zuverlässig geleistet habe.

 

Mit Hans Litzinger galt es auch ein SPD-Urgestein zu verabschieden. Über 30 Jahre leitete er den Ausschuss für Soziales, Jugend und Sport. Seit 1979 galt sein Einsatz einem Kernthema der Sozialdemokratie: Teilhabe für alle Menschen unserer Gesellschaft zu ermöglichen. „Inklusion war und ist Dir ein Herzensthema, damit hast Du an vielen Stellen in Wetzlar Spuren hinterlassen“, sagte Ihne-Köneke.

Als anerkannte Fachfrau für Umweltthemen wurde Ulrike Göttlicher-Göbel über Parteigrenzen hinweg für ihre Expertise geschätzt. Nur unterbrochen durch eine fünfjährige Tätigkeit im Magistrat bereicherte sie seit 1997 mit ihren Fachbeiträgen die Debatten im Wetzlarer Parlament und schaffte es immer wieder auch komplexe Zusammenhänge transparent darzustellen. Hierfür bedankte sich die SPD-Fraktionsvorsitzende bei der langjährigen Vorsitzenden des Wetzlarer Ortsvereins herzlich.

 

Ein besonderer Dank ging an den scheidenden Stadtverordnetenvorsteher Udo Volck. 43 Jahre gehörte er der Stadtverordnetenversammlung an, deren Sitzungen er 33 Jahre leitete. „Du hast all die Jahre wachsam aufgepasst, dass nichts an der Stadtverordnetenversammlung vorbei entschieden wird, was deren Mitbestimmung beduft hätte“, lobte Ihne-Köneke. Insbesondere seine Anerkennung über alle Parteigrenzen hinweg sei bemerkenswert. Die Wetzlarer Stadtverordneten hatten Volck in den letzten beiden Wahlperioden einstimmig in sein Amt gewählt.