Delegierte verabschieden Kandidatenliste und Wahlprogramm mit großer Mehrheit

Zur Delegiertenkonferenz im Wetzlarer Westend war der Saal sehr gut gefüllt. Insgesamt 30 der 34 eingeladenen Vertreter der Ortsvereine waren gekommen, um das Programm der Wetzlarer SPD mit dem Titel "Gestalten. Verbinden. Bewegen." für die Kommunalwahl im nächsten Frühjahr zu diskutieren und darüber abzustimmen.

 

Ebenso stand die Liste der Kandidaten zur Wahl der Stadtverordnetenversammlung zur Abstimmung an. Diskussionsbedarf gab es wenig, dafür viel Lob für das bisher Geleistete und die weiteren Ziele. Sowohl das Programm als auch der Listenvorschlag fanden große Zustimmung unter den Delegierten. 

Bei der Kandidatenwahl setze sich die Tradition der Wetzlarer SPD fort, für alle 59 möglichen Mandate Bewerber ins Rennen zu schicken, wie Stadtverbandsvorsitzender Manfred Wagner erläuterte. Er sprach von einer ausgewogenen Liste für alle. Sie nehme die Vorschläge der Ortsvereine auf und berücksichtige das Prinzip der Quotierung.

 

Angeführt wird die Liste von Dezernent Jörg Kratkey (Naunheim) und der Fraktionsvorsitzenden Sandra Ihne-Köneke (Nauborn). Ihr folgen mit dem stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Günter Pohl (Wetzlar), Magistratsmitglied Bärbel Keiner (Wetzlar) und Fraktionsgeschäftsführer Tim Brückmann (Münchholzhausen) erfahrene Mandatsträger. Sie sollen die erfolgreiche Arbeit der Stadtregierung auch in der Zukunft mitprägen.

 

Neben Eva Struhalla (Platz 6), Anne Peter-Lauff (Platz 10) und Thorsten Dickopf (Platz 11) aus Wetzlar finden sich mit Olaf Körting (Steindorf, Platz 7), Christopher Bursukis (Hermannstein-Blasbach, Platz 9) und Nicole Baumann (Dutenhofen, Platz 14) Vertreter der Stadtteile am Beginn der Kandidatenreihe. Auch die amtierenden Ortsvorsteherinnen von Naunheim und Garbenheim, Andrea Volk (Platz 8) und Ingeborg Koster (Platz 12), belegen vordere Plätze.

 

Fraktionsvorsitzende Sandra-Ihne-Köneke sprach in ihrem Grußwort von 59 Personen, die sich zur Sozialdemokratie bekennen. Die ehrenamtlichen Mandatsträger bezeichnete sie als Motor der Demokratie. Hand in Hand mit den hauptamtlichen Dezernenten Jörg Kratkey und Manfred Wagner hätten sie Wetzlar zu einer prosperierenden Stadt gemacht. Diese positive Arbeit gelte es auch in der Zukunft fortzusetzen.