Erste Berlin-Fahrt der neuen Wahlperiode

Auf Einladung der heimischen SPD-Bundestagsabgeordneten Dagmar Schmidt reisten 40 Interessierte aus dem Lahn-Dill-Kreis nach Berlin, um die Hauptstadt von ihrer politischen Seite kennenzulernen. Das Programm begann mit einem Besuch bei der Abgeordneten im Deutschen Bundestag.

 

Bei dem einstündigen Besuch diskutierten Abgeordnete und Gäste über Themen wie Kinderarmut oder Erwerbsminderungsrente. Da unter den Anwesenden Betroffene und Pflegekräfte waren, wurde auch über die aktuelle Pflegesituation gesprochen. „Ich nehme die an mich herangetragenen Wünsche und Anregungen auf und werde sie in meine politische Arbeit in Berlin einfließen lassen.“, bedankte sich Schmidt für die anregende Diskussion.

 

Auf dem Programm dieser ersten Berlinfahrt der neuen Wahlperiode, stand zudem ein Besuch auf dem „Friedhof der Märzgefallenen“, der Einblicke in die Barrikadenkämpfe des 18. März 1848 und die ersten Demokratiebestrebungen in Deutschland liefert. Im Kontrast dazu standen die Eindrücke, die die Gruppe in der „Topographie des Terrors“ sammelte. Die Ausstellung zeigt die systematische Unterdrückung durch den Staatsapparat in Deutschland zu Zeiten des Nationalsozialismus. Welche Rolle der deutsche Film, Filmschaffende sowie Schauspielerinnen und Schauspieler seit seiner Entstehung im Verlauf der Geschichte spielten, erfuhren die Gäste aus dem Lahn-Dill-Kreis im Museum für Film und Fernsehen. Abgerundet wurde die Berlinreise durch die obligatorische Stadtrundfahrt und einen Besuch auf der Reichstagskuppel.

 

„Ich habe in diesen wenigen Tagen sehr viel Neues über Berlin und unsere politische Geschichte gelernt. Ich hatte eine sehr schöne Zeit und finde es gut, dass es dieses Angebot gibt.“, fasst Udo Weigel, der mit einigen Schülerinnen und Schülern der Fröbelschule Wetzlar mit auf der Fahrt war, die Woche zusammen.

 

Bei Interesse an der Teilnahme an einer Berlinfahrt, bittet Dagmar Schmidt um Kontaktaufnahme mit ihrem Büro unter dagmar.schmidt@bundestag.de oder 06441 209 25 22.